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Sunday, 22. September 2019

30.08.2018 Anlässlich des Weltfriedenstages fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, dem Ruf nach Aufrüstung eine aktive deutsche Friedenspolitik entgegenzusetzen. Die zaghaften Ansätze von Ziviler Konfliktbearbeitung, z.B. in den „Leitlinien zur Krisenprävention“ von 2017 müssten gestärkt werden. Die IPPNW begrüßt ausdrücklich, dass sich Deutschland zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit ihrem Friedens-Ziel sowie dem Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ bekennt. Diesem Bekenntnis müssten jetzt auch Taten und eine entsprechende Finanzierung folgen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 17.07.2018

Der Einsatz für Frieden ist kein Verbrechen

Prozess gegen Unterzeichner des Aufrufs „Frieden für Afrin“

17.07.2018 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat an Außenminister Heiko Maas appelliert, sich für die sofortige Freilassung des Arztes Prof. Dr. Onur Hamzaoglu sowie die Aufhebung seiner Entlassung von der Universität einzusetzen. Prof. Dr. Hamzaoglu ist international renommierter Wissenschaftler für Public Health und Vorstandsmitglied der International Association of Health Policy sowie Herausgeber der Zeitschrift der Türkischen Ärztekammer „Community and Physician“.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 18. Juni 2018

IPPNW-Ärzt*innen fordern europäische Regierungschefs auf, am Atomabkommen mit dem Iran festzuhalten

Brief an Macron, May und Merkel

18.06.2018 Berlin, London, Paris – Die französische, deutsche und britische Sektion der Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) rufen ihre Regierungen auf,  an dem Iran-Atomabkommen (JCPOA) festzuhalten. In einem Brief an den Präsidenten Emmanuel Macron, Premierministerin Theresa May und Kanzlerin Angela Merkel danken sie ihren Regierungschefs für die Entscheidung, das Abkommen weiter zu verfolgen. Sie ermutigen sie, weiterhin eng mit der iranischen Regierung, damit diese ihre Verpflichtungen weiterhin erfüllen.

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IPPNW-Erklärung vom 18.11.2015

Krieg und Terror überwinden

Terroranschläge von Paris

18.11.2015 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ist zutiefst schockiert und empört über den mörderischen Hass der Attentäter von Paris. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Angesichts des Terrors in Europa gedenken wir auch der Opfer in Beirut, beim Airbus-Absturz über dem Sinai und in Ankara sowie den unzähligen Toten und Verletzten in Syrien, im Irak, im Jemen oder Libyen. Wir appellieren nach den Terroranschlägen von Paris an die deutsche Bundesregierung, Gewalt nicht mit Gegengewalt und der Einschränkung von Grundrechten zu beantworten.

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Bericht

Internationaler IPPNW-Vorstand beteiligt sich an Schweigeminute

London, 16. November, 11 Uhr GMT

16.11.2015 Beim seiner Sitzung in London entschloss sich der Internationale Vorstand (Board of Directors) der IPPNW, sich an der Schweigeminute zur Erinnerung an die Opfer von Terror und Krieg zu beteiligen, die europaweit im Gedenken der schrecklichen Gewalttaten in Frankreich gehalten wurde.

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Pressemitteilung, 21. September 2015

Neue Fallstudien zur Medizinschen Friedensarbeit erschienen

www.medicalpeacework.org

21.09.2015 Europäische Gesundheitsorganisationen haben heute neue Bildungsmaterialien zu den gesundheitlichen Dimensionen von Krieg, Gewalt und bewaffneten Konflikten für Gesundheitsfachkräfte und Studierende veröffentlicht. Die zwölf neuen Fallstudien sind Teil des Medical Peace Work Projekts. In ihnen werden herausfordende Situationen für GesundheitsarbeiterInnen dargestellt, in denen es auch um Gewaltprävention und die Stärkung von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit geht. Die neuen Fallstudien beleuchten die Rolle von ÄrztInnen, Pflegekräften und anderen GesundheitsarbeiterInnen im Aufbau von Vertrauen, Verständigung und einer Friedenskultur. Sie können als Materialen für Gruppenarbeit und Unterrichtsdiskussionen in universitären und außeruniversitären bzw. schulischen und außerschulischen Bildungssettings eingesetzt werden. Für Lehrkräfte und TrainerInnen gibt es jeweils begleitende Leitfäden.

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Pressemitteilung der IPPNW-Deutschland

Für ein Ende der Blockade des Donbass

Humanitäre Katastrophe in der Ostukraine

16.09.15 MedizinerInnen der IPPNW aus 15 europäischen Ländern haben heute an Präsident Petro Poroschenko, Präsident Wladimir Putin, das Europäische Parlament und die OSZE appelliert, die wirtschaftliche Blockade gegen den Donbass aufzuheben und medizinischen Hilfskräften freien Zugang zu der Bevölkerung in der Region zu gewährleisten. Die ukrainische Regierung hatte die Blockade des Kriegsgebietes Donbass im Juni diesen Jahres noch einmal verschärft: Lebensmittel, Medikamente und medizinische Güter dürfen nur noch unter strengen Auflagen in das von den  Separatisten kontrollierte Gebiet geliefert werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 19.3.2015

Opferzahlen des "Krieges gegen den Terror"

12. Jahrestag des Irak-Krieges

19.03.2015 Die Gesamtzahl der Todesopfer der Kriege in Afghanistan, Pakistan und dem Irak wird öffentlich erheblich unterschätzt. Sie liegt bei weit über einer Million Toten. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die heute zeitgleich in Berlin, Washington und Ottawa veröffentlicht wurde. Die deutsche, US-amerikanische und die kanadische Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) stellten die erschreckenden Ergebnisse zwölf Jahre nach Beginn des Irakkrieges vor.

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23.09.2014 Die zunehmenden internationalen politischen Spannungen und Krisen sind aktuell besorgniserregend. Umso wichtiger ist es deshalb in einer so schwierigen Zeit, Friedensarbeit zu fördern und sich, sofern möglich, selbst aktiv daran zu beteiligen. Das Friedensprojekt und Balkan-Programm „Bridges of Understanding“, welches alljährlich von der IPPNW-Regionalgruppe Würzburg organisiert wird, lädt seit dem Jahr 1995 Medizinstudentinnen und -studenten aus den verschiedenen Staaten des ehemaligen Jugoslawiens für einen Monat nach Würzburg ein.

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IPPNW/ICBUW-Presseerklärung vom 03.09.2014

Abgereichertes Uran verursacht Krebs

03.09.2014 Der Irak hat sich im Vorfeld der UN-Generalversammlung in diesem Herbst für einen Verbotsvertrag für Uranwaffen ausgesprochen. Die Beweise für langfristige und schwerwiegende Gesundheitsschäden durch den Einsatz von Uranmunition werden immer erdrückender. Laut einer aktuellen Analyse der Internationalen Koalition für die Ächtung der Uranwaffen (ICBUW) schädigt abgereichertes Uran (Depleted Uranium, DU) die DNA auf zweifache Weise: als Schwermetall wirkt es chemotoxisch und als Alphastrahler radiotoxisch. Für den Bericht wurden über 50 qualifizierte Studien ausgewertet.

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Kenia

Ein Samenkorn pflanzen: Medical Peace Work Studierenden in Afrika vorgestellt

Medical Peace Work-Workshop in Kenia mit Medizinstudierenden aus Kenia, Tansania, Nigeria, Sambia und Liberia

Als Ärztinnen und Ärzte einer Gesellschaft sind wir dazu berufen mehr zu sein als Gesundheitsarbeiter. Wenn wir nach den höchsten Idealen unseres Berufes leben wollen, sollten wir uns mit Politik und den sozialen Aspekten unserer Gesellschaft beschäftigen. Dies wurde von Rudolf Virchow in seiner berühmten Stellungnahme „Medizin ist eine Sozialwissenschaft – und Politik ist nichts als Medizin im Großen“ wunderbar beschrieben.

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Syrien

Lasst uns die medizinische Versorgung in Syrien sicherstellen

Brief von 51 Ärzte und Ärztinnen

16.09.2013 In einem offenen Brief im britischen Fachjournal „The Lancet“ appellierte eine Gruppe von 51 namhaften Ärzte und Ärztinnen hat die Vereinten Nationen aufgerufen, die in Syrien tätigen Medizinier angesichts der katastrophalen Zustände dort stärker zu unterstützen. Zu den Unterzeichnern zählen auch die IPPNW-Ko-Präsidenten Robert Mtonga, Tilman Ruff und Ira Helfand, sowie ehem. Präsident Sergej Kolesnikow.

Pressemitteilung vom 27.11.2012

Die sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels

Internationaler Kongress der IPPNW 2013 in Villingen-Schwenningen

27.11.2012 Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt. Mehr als 70 Prozent dieser Opfer werden durch Kleinwaffen getötet. Die sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels rückt ein internationaler Kongress der IPPNW in Zusammenarbeit mit der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel” vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 in Villingen-Schwenningen in den Fokus.

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09.06.2010 Die Palestinian Physicians For the Prevention of Nuclear War (PPPNW) und die Israeli Physicians For Peace and the Preservation Of The Environment (IPPPE), jeweils Zweigstellen der International Physicians For the Prevention of Nuclear War, erklären übereinstimmend:

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Nein zum Krieg - Nein zur NATO

Appell zum 60. Geburtstag der NATO

05.10.2008 Aus Anlass des 60. Geburtstages des NATO-Militärbündnisses rufen wir alle Menschen auf, im April 2009 nach Straßburg und Kehl zu kommen, um gegen die aggressive Militär- und Nuklearpolitik der NATO zu demonstrieren und unsere Vision einer gerechten Welt ohne Krieg zu beteuern.

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IPPNW-Kongress gibt Signale für eine solidarische Zukunft

Viele Themen, viele Impulse – aber auch Protest gegen Reiseverbote

14.09.2008 "Die Heilung zum Frieden braucht Impulse von unten", sagte der Psychoanalytiker und Buchautor Horst-Eberhard Richter heute auf der Abschlussveranstaltung des Kongresses "Kultur des Friedens" in Berlin. Auf dem dreitägigen Kongress der friedenspolitischen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) beschäftigten sich rund 700 Besucherinnen und Besucher und 50 ReferentInnen mit den globalen Bedrohungen der heutigen Zeit.

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Irak im Jahr 2007

Bericht der IPPNW Österreich

Im Artikel 55 der 4. Genfer Konvention zum Schutz der Zivilpersonen in Kriegszeiten heißt es: »Die Besetzungsmacht hat die Pflicht, die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungs- und Arzneimitteln mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln sicherzustellen; insbesondere hat sie Lebensmittel, medizinische Ausrüstungen und alle anderen notwendigen Artikel einzuführen, falls die Hilfsquellen des besetzten Gebietes nicht ausreichen.«

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IPPNW-Presseinfo vom 14. März 2006

Appell an Kofi Annan

UN-Mediationskommission zum Iran!

14.03.2006 Eine Gruppe prominenter Persönlichkeiten und NGOs werden heute einen Appell an UN-Generalsekretär Kofi Annan richten mit dem Ziel ihn für eine Intervention in der Krise um das iranische Nuklearprogramm zu gewinnen. Professor Victor Sidel, Oberster Vertreter bei der UNO für die Internationalen Ärzte für die Verhinderung des Atomkrieges (IPPNW), die Organisation die 1985 den Friedensnobelpreis erhielt, wird den Appell heute morgen an das Büro des Generalsekretärs überreichen. Der Appell bittet den Generalsekretär um die Errichtung einer UN-Kommission die zwischen den Konfliktparteien vermittelt und zur Deeskalation der Krise führt.

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Aus IPPNW-Forum 97/06

Globalisierung, Krieg und militärische Intervention

Bericht von der IPPNW-Tagung

15.02.2006 "Mehr Bescheidenheit im `Norden´ und mehr Vertrauen in den `Süden´ bei der eigenen Konfliktlösungsfähigkeit", forderte der philippinische Soziologe Prof. Walden Bello auf der IPPNW-Tagung: Globalisierung, Krieg und Intervention. Er betonte die Aufrechterhaltung der staatlichen Souveränität der Länder im "Süden" da diese seiner Ansicht nach der ursprüngliche Garant für den stabilen Zugang zu Menschenrechten sowie politischen und ökonomischen Rechten ist. Sein kurzes aber präzises Fazit zum Konzept der "humanitären Intervention" ist: "dump it":  in den Müll damit!

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IPPNW Schweiz

Eine Reise nach Israel

Von Andreas Nidecker und Forat Sadry

15.04.2006 Vom 6. bis 13. März hatten wir Gelegenheit, im Rahmen einer 1 wöchigen Reise Israel und insbesondere die palästinensischen Gebiete zu besuchen. Die Reise war von der PSR Seattle im Staat Washington/USA organisiert worden. Ein weiterer Delegationsteilnehmer kam aus Canada, und aus der Schweiz waren wir 2 PSR/IPPNW Mitglieder. Etwa zwei Drittel der 20-köpfigen Gruppe waren ÄrztInnen, die restlichen Teilnehmer kamen aus der Computerindustrie, waren Lehrer oder arbeiten in der Filmbranche. Eine der Amerikanerinnen war eine Kunstschaffende.

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Für die Iraker ist der Krieg noch nicht zu Ende

Bericht von Eva-Maria Hobiger

15.10.2004 Dr. Eva-Maria Hobiger ist die Leiterin des Hilfsprojekts "Aladins Wunderlampe" für kranke Kinder in Basra, Südirak. Im Rahmen des Hilfsprojektes brachte sie im Juni 2004 8,5 Tonnen medizinische Hilfsgüter nach Basra. Hier berichtet sie vom Alltag während ihrer jüngsten Irakreise.

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Auf Schritt und Tritt

Tödliche Gefahr durch Minen

Die geschätzt rund 100 Millionen Antipersonenminen (Landminen), die noch immer in zahlreichen Ländern der Erde vergraben sind, stellen für die Bevölkerung eine schwer kalkulierbare Gefahr dar. Die sozialen, medizinischen und ökonomischen Folgen erschweren, ja lähmen die Entwicklung dieser Staaten. In letzter Zeit wurde wieder verstärkt auf diese Problematik hingewiesen. Am 1.3.2005 ist die sog. 'Ottawa-Konvention für ein weltweites Landminenverbot' 6 Jahre in Kraft und am 3.Dezember des Vorjahres endete die erste Überprüfungskonferenz zu diesem Vertrag in Nairobi (Kenia).

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